24. Juni 2008

72 hours

Jedes Jahr Mitte Juni finden sich Bewohner der Äußeren Neustadt zu einem sonderbaren Treiben zusammen: Die Bunte Republik Neustadt (BRN). Das bedeutet drei Tage lang atmosphärische Dichte, viel Bier und natürlich Live-Musik an allen Ecken (und nicht nur dort). Bilder

23. Juni 2008

Sommer in Wien

Zu Besuch in einer hinreizenden Stadt. Unsere Füße tragen uns über staubige Pflastersteine und durch verwinkelte Gassen in eine andere Welt...


4. Juni 2008

Potsdam & Berlin

Mitte Mai: Zu Besuch bei der Anne in Potsdam. Mit Grillen im Garten und Ausflüge in den Park Sanssouci (frz. sans souci = ohne Sorge). Da war der Name Programm: Entspannung im Grünen und anschließend im Café. Tags darauf ein kurzer Abstecher nach Berlin, um mich zusammen mit einer jungen Dame namens Sally mit alten Suffis im Stadtpark anzulegen. Leider gibt's dazu keine Bilder. Nur so viel: Wir haben gewonnen.

23. April 2008

Prost, Santé, Cheers, Skål, ...

Liebe Biertrinker. Der 23. April ist ein besonderer Tag. Denn am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert, und seitdem gilt per Gesetz: In unser Bier gehört nur Wasser, Hopfen und Gerste (die Hefe wurde erst später erwähnt, als man in der Lage war, Hefe herzustellen). Das deutsche Reinheitsgebot ist somit das älteste Lebensmittelgesetz der Welt. Der früheste Nachweis für Bier stammt aus Mesopotamien: Die Ägypter ließen halbfertig gebackenes Brot mit Wasser gären und erhielten so eine Art Bier. Auch die Römer kannten Bier und nannten das - in ihren Augen "barbarische Getränk" - 'Cervisia'.
Ab dem frühen Mittelalter wurde das Handwerk des Bierbrauens besonders in den Klöstern gepflegt und weiterentwickelt. Die Mönche tranken während ihrer Fastenzeit dick gebrautes Bier, denn es galt "liquida non frangung ieunum" auf deutsch "was flüssig ist, bricht kein Fasten". Einige Biere tragen heute noch Namen wie "Klosterbräu" oder "Franziskaner" (nach dem gleichnamigen christlichen Orden).

19. April 2008

Clara & Helena


Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.

Only those who become adult and remain a child, are human persons.
Erich Kästner

20. Februar 2008

Vom Hören und Zuhören

Wie lebt man in einer stummen Welt? Wie kann man sich verständlich machen, wie seine Lebensziele erreichen? Geht das überhaupt? Und was ist mit der Chancengleichheit? Taube Menschen leben in unserer Mitte, aber für gewöhnlich nehmen viele Menschen sie und ihre Probleme nicht wahr. Blinden Menschen sieht man ihr Handicap an, aber Tauben erst, wenn sie beginnen mit ihren Händen sprechen.

Umso wichtiger ist es, ihnen ein gleichberechtigtes Leben zu ermöglichen: Das beginnt schon bei gemischten Schulen, denn nichts ist wichtiger als die Integration mit Hörenden. Die gesellschaftliche Sensibilität lässt in Deutschland (und anderswo) leider sehr zu wünschen übrig. Da hilft es wenig, einmal am Tag die Nachrichten im Fernsehen zu übersetzen, wobei die Übersetzerin so klein ist, dass es oftmals nicht möglich ist dem Programm zu folgen. Übrigens gibt es eine Mode die Gehörlosensprache zu erlernen. Doch das dient diesen Leuten oftmals nur dazu, zu zeigen wie toll und "verständnisvoll" sie sind. Doch taube Menschen sind keine materiellen Güter mit denen man sich schmückt.

www.gehoerlosen-bund.de --> Deutscher-Gehörlosen-Bund
www.glvmu.de/degeth/index.htm --> Deutsches Gehörlosentheater
www.goldene-hand.de/ --> Gebärdensprachfestival in Berlin

Kohlendioxid zum Abendessen




Neulich bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen. Achteten früher die jungen Damen beim schicken Dinner mit dem Liebsten auf ihre gute Figur indem sie fettarmes Geflügel oder Joghurt aßen, so ist das heute egal. Egal? Ja, egal! Scheiß auf die Bikinifigur, auf Minirock und Bauchfrei. Es geht um mehr, um die

CO2-arme Banane. Was? Nein, ich bin nicht verrückt. Ich hab es gelesen: 1 kg Käse z.B. verursacht 8,5 kg CO2 in der Produktion. Oder Rindfleisch: 13,3 kg, tiefgekühlte Pommes Frites 5,7 kg. Die bösesten aller Menschen aber sind die Butter-Liebhaber! Mit jedem Kilo verursachen sie 23,8 kg CO2 und sorgen dafür, dass wir künftig nicht mehr in den Süden fliegen müssen, sondern einfach zu Hause auf warmes Wetter warten können.
Tesco, riesige englische Supermarktkette, hat sogar ein Label kreiert, das alle Fresswütigen unter uns darauf hinweist, dass man gerade das Klima zerstört. Mit genau 100g CO2, für einen Joghurt zum Beispiel. Also beim nächsten Candle Light Dinner mit der Frau Ihres Lebens daran denken: Trinkgeld ist out, CO2-arm ist in. Oder so...
Bon appétit.