20. Februar 2008

Vom Hören und Zuhören

Wie lebt man in einer stummen Welt? Wie kann man sich verständlich machen, wie seine Lebensziele erreichen? Geht das überhaupt? Und was ist mit der Chancengleichheit? Taube Menschen leben in unserer Mitte, aber für gewöhnlich nehmen viele Menschen sie und ihre Probleme nicht wahr. Blinden Menschen sieht man ihr Handicap an, aber Tauben erst, wenn sie beginnen mit ihren Händen sprechen.

Umso wichtiger ist es, ihnen ein gleichberechtigtes Leben zu ermöglichen: Das beginnt schon bei gemischten Schulen, denn nichts ist wichtiger als die Integration mit Hörenden. Die gesellschaftliche Sensibilität lässt in Deutschland (und anderswo) leider sehr zu wünschen übrig. Da hilft es wenig, einmal am Tag die Nachrichten im Fernsehen zu übersetzen, wobei die Übersetzerin so klein ist, dass es oftmals nicht möglich ist dem Programm zu folgen. Übrigens gibt es eine Mode die Gehörlosensprache zu erlernen. Doch das dient diesen Leuten oftmals nur dazu, zu zeigen wie toll und "verständnisvoll" sie sind. Doch taube Menschen sind keine materiellen Güter mit denen man sich schmückt.

www.gehoerlosen-bund.de --> Deutscher-Gehörlosen-Bund
www.glvmu.de/degeth/index.htm --> Deutsches Gehörlosentheater
www.goldene-hand.de/ --> Gebärdensprachfestival in Berlin

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Understood everything ... which means that my German is not so bad ...

Don't really know how to interpretiate this topic you wrote, but be sure I am touched by this intention (maybe it's not about me and my family, but I still feel concerned... you wouldn't write such a thing if you wouldn't have met me, probably).

Wuff hat gesagt…

The highest of all human feelings is to be recognised and to be hold in high regard.

-unknown-